Tag 1: Stuttgart - Porsche Museum

Hey, sogar mal geschlafen! 

Das ist ungewöhnlich, normalerweise schlafe ich vor Antritt einer Reise immer grottenschlecht. Aufstehen, Frühstück. Über Nacht hat es geschneit, also  Auto freischaufeln, tanken fahren und einmal kurz zu Aldi. Auto packen, Felix verabschieden, zwischendurch einem Nachbarjungen erklären, wo wir hinfahren.

Kurz nach halb 12 sind wir endlich unterwegs. Anfänglich langsam über Niedersachsens nasse und tempobelimitete Autobahnen, durch Hessen, Bayern und Baden Würtemberg ging es deutlich flotter. Kurze halbstündige Klopause bei einem mit Dänemarkern vollgestopften McDuff. Wir balgen uns mit einer sehr agressiv fahrenden Mercedes C-Klasse, die wie blöde drängelt, aber nie schneller als 200 fährt und uns von daher bis Stuttgart begleitet.

Gegen 15:30 waren wir am Porsche Museum in Zuffenhausen. Das neue Museum ist schon ein sehr eindrucksvoller Bau, er ist in Wirklichkeit sehr viel beeindruckender als auf Bildern.

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Praktischerweise gibts direkt unter dem Bau eine Tiefgarage, wo sogar noch einige Plätze frei waren. Interessanterweise standen dort praktisch keine Porsche. Ich mach ein Foto vom Parkplatz, dann nehmen wir den Fahrstuhl ins Erdgeschoss.  Erstmal rausgehen, Gebäude anschaun, die Architektur ist wirklich sehenswert. Weiß, die Decke mit Spiegeln verkleidet. Fotos machen, wieder reingehen. Drinnen geht es sehr stylisch weiter. Wir kaufen uns Tickets (kein freier Eintritt für Porsche-Owner, leider), suchen uns ein Schließfach und danach das Klo auf. 

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Über eine ewig lange Rolltreppe, die auch einer U-Bahn gut stehen würde, geht es in die Ausstellungshalle. Dort stehen wir erstmal vor einer Metallskulptur des allerersten eigenen Porsche Entwurfs, den München-Rom Wagen, über den ich schon gelesen habe. Die Aluminium Oberfläche ist unbehandelt und fühlt sich rau an. Von vorne sieht er ein bisschen aus wie eine schwebende Untertasse, als hätte Heinkel sich ein Auto ausgedacht. 

Faszinierend, nicht wahr? 

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Ein paar Schritte weiter stehen einige Porsche Rennwagen, die wie auf einer Carrerabahn angeordnet sind. Ich verliebe mich spontan in einen Spyder mit der Ziffernfolge 718, silber und mit roten Sitzen, Mittelmotorbauweise und einem Lenkrad, dessen Farbton perfekt zu Annas Handschuhen paßt. 

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Die Buckel auf der Motorhaube finden wir später beim Carrera GT wieder, genauso den Heckspoiler. Zwischen den Buckeln befindet sich ein Ventilator. Das Ding stammt aus den 60er Jahren und fuhr schon damals 280. Ein Wahnsinnsgeschoß, wo kann ich mich für eine Probefahrt anmelden?

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Bemerkenswert fand ich auch das Porsche-Emblem: statt eines edlen Wappens gibt es nur einen einfachen Aufkleber, vielleicht zur Gewichtsreduzierung?

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Wir gehen weiter, vorbei an einem Elektronabenmotor, ebenfalls passend zu Annas Handschuhen. Wir treffen auf einige Exponate aus der sehr frühen Automobilgeschichte, diverse Renn- und ein Feuerwehrwagen. Nun gut, Feuerwehrwagen sind nicht wirklich meine Leidenschaft, aber die frühen Rennwagen in ihrer ungehobelten Primitivität sind faszinierend. 

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Ein Modell names “Sascha” ist zu Beispiel nicht mehr als ein Fahrgestell mit einem badewannenartigen Blechaufbau, dessen Deko auch die Herzkönigin aus Alice im Wunderland erfreut hätte. 

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Am bemerkenswertesten fand ich, daß es innen nur zwei winzige Sitzschalen gibt, die auf dem Boden montiert sind, man sitzt also wirklich auf dem Fußboden. Und das Ding soll wirklich eine Vmax von 145 km/h haben.

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Noch eindrucksvoller war ein unrestaurierter alter Rennwagen der Firma Daimler (?), eine Leihgabe des Mercedes-Benz Museums.

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Diesem Wagen glaubt man seine Renngeschichte. Die Sitze sind abgewetzt, das Lenkrad noch viel mehr, der Lack weist zahlreiche Beschädigungen auf. Nur die Reifen wirken neuwertig. Außen kann man die Bremsleitungen betrachten, sehr vertrauenserweckend sehen sie nicht aus. 

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Innen gibt es keine Motorwand, es gibt drei Pedale, dahinter ist direkt der Motor! Technik pur.  

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Leider hab ich es versäumt, das Typenschild zu fotografieren, aber das Ding ist noch viel schneller als der Sascha von oben. So ein Fahrzeug würde ich zu gerne einmal probefahren.

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Als nächstes kommt ein VW Brezelkäfer, bäh, igittigitt, die haben wir uns in der Autostadt schon genügend und in allen Varianten angesehen. Für die Stuttgarter aber offenbar noch eine sehenwerte Attraktion. 

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Was im Museum wirklich störend ist sind die geführten Gruppen. 20 Leute, die sich um ein Männlein (oder Weiblein) scharrt, welches als eine Art lebendes Tonband die Erklärungen abspult. Sorry, aber ein 25-Jähriger, der einem die gloreiche Geschichte der Firma Porsche nahebringen soll, wirkt weder interessant noch authentisch. Da fand ich die Lösung im Zeithaus in der Autostadt besser, wo überall Leute herumstanden, an die man sich bei Fragen wenden konnte, und mit denen man schöne Benzingespräche führen konnte. 

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Wir treffen weitere alte Bekannte, wie zum Beispiel den allerersten 356 aus Gmünd, der beweist, daß der allererste Porsche eben DOCH ein Boxster war, und daß Mittelmotorsportwagen schon immer nicht nur zu Porsche gehörten, sondern oft auch (siehe 718) die SCHNELLSTEN Porsche Modelle darstellten. 

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Im Vergleich zu den Rennwagen wirkte der 356 Prototyp irgendwie zu geschniegelt, zu sehr hochglanzpoliert, nicht wirklich authentisch, auch wenn das Leder ein klein wenig abgewetzt war. Wir waren schon froh, als wir mit der Lupe einige Lackabplatzer fanden. Geradezu grotesk wirken die schmalen Reifen, vor allem von weiten. Heutzutage ist man ja nur 18 Zoll in der Breite 265 mit Distanzscheiben gewohnt. 

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Faszinierend ist jedoch die Primitivität der Konstruktion. Hier sieht man, wie lang der Weg bis zum modernen 997 turbo war.

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Die extremen Rennwagen vom Typ 908 gefallen uns noch nicht wirklich, wir überholen eine geführte Labergruppe und schreiten an einigen 356er vorbei, von denen eigentlich nur ein America Roadster bemerkenswert war: 

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Im Vergleich zu all den originalen Chrombeladenen Serien 356ern schaut dieser nämlich aus wie die Baumarkttuningvariante: mit Effektlack, Türen und Hauben gecleant, Stoßstange in Wagenfarbe, ohne Türgriffe, fehlt nur noch die Frittentheke auf dem Heck...und vielleicht 20’ Chromfelgen mit Konifahrwerk, aber das gabs damals halt noch nicht.

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Eine gute Sache gabs allerdings doch bei diesem Manta-Vorläufer: Ein Kampfgewicht von gerademal 650kg bei 70PS....nicht übel. 

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Was ich bei Museen immer bedauernswert finde ist, daß man sich die Autos nur von außen anschaun kann. Anfassen nur in einem unbeobachteten Moment, und einsteigen schon gar nicht. Deswegen sind auch eigentlich nur die offenen Fahrzeuge wirklich Interessant, da kann man wenigstens das Interieur sehen, während man sich bei den Coupes, die auf einem Sockel stehen, nichteinmal die Nase an der Seitenscheibe plattdrücken kann :-(. 

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Verlassen wir die 356er Serie und wenden uns dem Nachfolger zu: Ein grüner 911 Prototyp “Typ 754” mit 4 vollwertigen Sitzen eröffnet den Reigen.

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Von vorne sieht er schon aus wie der alte 911, den Bill Gates einmal gefahren hat, aber die Seitenlinie irritiert: das Ding sieht absolut bescheiden aus, ein verunglückter VW Derby mit Porsche-Front, bloß gut, daß Ferry Porsche darauf bestand, daß ein “echter” Porsche ein Sportwagen mit maximal 2+2 Sitzen zu sein habe, somit hatte diese Konsturktion keine Chance und das ist GUT SO! 

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Auch dieser Prototyp wirkt im übrigen sehr unberührt, ein Blick auf den Tacho zeigt daß der Wagen keine 2,000km gelaufen ist. Auch wenn er bescheiden aussieht, ein bisschen mehr von der Welt gesehen zu haben hätt ich dem Auto schon gegönnt.

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Warum baut man mit viel Mühe Autos, mit denen nie jemand fährt?

Es folgt ein roter 911, und darauf ein sehr cooler türkisfarbener 911 Gelände-Cross-Over mit einem Targadach, das mit einem pinkfarbenen Reißverschluß geschlossen werden konnte. Ob diese Konstruktion regenfest ist?

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Egal, die Entwicklung führte nämlich zum ersten Porsche Boxster Prototypen, der nicht sehr fahrfertig aussah, aber einen sehr schönen modernen Innenraum hatte, mit Klimabedienelementen zwischen den Sitzen, einem eleganten Navigationsbildschirm und Lüftungsdüsen mit eingebauten Ventilatoren. 

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Die Proportionen des Prototyps waren auch anders als die des Boxsters, kürzer, breiter, gedrungener, aber schon mit den Scheinwerfern im Spiegelei-Design. Der Scheibenrahmen wirkte sehr fragil, und es fehlten die Befestigungen für das Verdeck.

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Wir gehen weiter, Kreuz und Quer, auf der Flucht vor der nächsten Führung. An einer Ecke stehen Backsteine in einer Vitrine. Feine Sache, vielleicht sollte ich zuhause auch einige Backsteine von der Baustelle in meine Vitrine stellen? Habe selten etwas dermaßen dämliches gesehen. 

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Die reinrassigen Rennwagen interessieren uns nicht wirklich, was mir aber sehr gefiel war ein Porsche 911 2.7 RSR Martini Racing Rennwagen, den ich euch nicht vorenthalten möchte:

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Ich finde die Farbkombination einfach Klasse...Martini, girls and guns....it’s murder on our love affair. Der Plattkäfer macht den Eindruck eines gepflegten Jahreswagens, die Sitze sehen etwas unbequem aus, trotzdem würd ich ihn gerne mal probefahren. Der Bürzel am Heck wurde übrigens ein sehr beliebtes Extra bei den schwächeren Serienmodellen. 

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Richtig stark find ich auch einige Porsche 924/944 Rennwagen:

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Sehr spektakulär mutet die Ausstellung eines zerschnittenen Porsche 997/2 Prototyp an: hier konnte man sich ansehen, wie zum Beispiel eine Lenksäule aufgebaut ist, wie spartanisch die Sportsitze (ohne Sitzheizung!) gepolstert sind oder wo genau der Beifahrerairbag sitzt. 

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Sogar das Bordbuch wurde fachgerecht zerlegt, genau wie die Versuchselektronik des Prototyps.

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Ein weiteres Highlight war für mich ein Porsche 959 Rallyauto, welches 1986 beim Rennen Paris-Dakar eingesetzt wurde:

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Es ist erstaunlich, zu, sehen, wie primitiv der Wagen aufgebaut ist, auch wenn sich unter der teilweise mit Tape zusammengehaltenen Kunststoffkarosserie absolute High-Tech Technik befindet, mit Allradantrieb, Biturbo-Aufladung, Spezialfahrwerk und und und. Natürlich trägt der Wagen zahlreiche Kratzer und Dellen, die vom harten Rallyeinsatz zeugen, und genau das macht die Faszination aus. 

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Hier ist noch ein Bild der zivilen Variante des 959, der in einer Auflage von 272 Exemplaren gefertigt wurde. Mit 450 PS war er 1986 eines der schnellsten Autos, die für Geld zu kaufen waren...und heute ist er eine der unauffälligeren Möglichkeiten, 300,000€ anzulegen.

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Spektakulär wurden die 917er LeMans Rennwagen in Szene gesetzt, mit Laserprojektionen im Hintergrund. Der 917 gilt als der absolut beste je gebaute Rennwagen, Ein V12 mit Biturbo, die locker 750-1000 PS leisteten und den Wagen je nach Übersetung auf bis zu 380 km/h beschleunigten. Sicher, ein Bugatti Veyron knackt die 400km/h Marke, ist aber deutlich schwerer....gegen den 917 hätte er keine Chance.

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Drei Jahre lang dominierte der Über-Porsche alle Rennenserien. Und was macht man mit einem Auto, das besser und schneller ist als jedes andere Fahrzeug und alle Rennen gewinnt?

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Genau...man verbietet es per Reglement, und seitdem stehen die Dinger im Museum und bekommen nur gelegentlich mal bei Oldtimerveranstaltungen ein wenig Auslauf.

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Es gibt so viel zu sehen, so viel zu berichten. Auch die 908 Rennwagen haben eine große Faszination, hier ist ein Bild von Anna inmitten zweier Le Mans Boliden, im Hintergrund beachte man den 917, der von der Decke hängt, um zu demonstrieren, daß der Wagen ab einer Geschwindigkeit von 321,7 km/h tatsächlich Kopfüber durch einen Tunnel fahren könnte.

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Und hier noch einmal der 917 in groß:

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Ebenfalls erwähnenswert ist ein Prototyp des Porsche 924, der ein bisschen aussieht, als hätte sich die Firma Sachsenring an einem Sportwagen versucht:

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Schön, dem folgenden Wagen im Museum und nicht auf der Autobahn zu begegnen:

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Und dahinter parkt ein alter Bekannter, der in einer viel schöneren und schnelleren Ausführung in meiner Garage parkt und auf den Sommer wartet:

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Der Innenraum in einer Alu/Leder/Karbon Kombination sah reichlich geküßt aus, da gefällt mir die Leder/Leder/Alu/Noch mehr Leder in schwarz/schwarz deutlich besser.

Beim Carrera GT hingegen sind meine Gefühle ein wenig gespalten: es ist sicher ein wunderbarer faszinierender Sportwagen, andererseits auch das letzte, was mein Vorbild Cory Rudl gesehen hatte, als sein GT nach einem Ausweichmanöver mit 200km/h seitwärts in eine Betonwand krachte. 

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Anna gefällt das Interieur, und das ist auch wirklich sehenswert:

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Alles ist entweder mit Leder oder Carbon bezogen.

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Trotz ausfahrbarem Spoiler bleibt das Handling delikat: Selbst Altmeister Walter Röhrl hält den Wagen für gefährlich.

Gegen 18:00 werden wir quasi mit Gewalt entfernt, als wir uns die Reihe der Porsche turbos genauer betrachten wollen:

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Der rote 993 gefällt mir am besten, mir gefällt besonders der runde Heckspoiler :-)

Also finden wir zu unserem BMW zurück und fahren zum Ibis Hotel für diese Nacht. 

Ibis ist ein bisschen wie McDonalds: es ist preiswert, praktisch, es gibt das wesentliche, und sogar ein Philips Flachbildfernseher hing an der Wand. Da es kein Restaurant gab gingen wir gegenüber zum Italiener zu essen, Anna genoss mit Tomatensauce überbackene Gnocchi, ich hatte ein echtes Lachssteak mit Gräten und gefüllten Ravioli. 

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Später am Abend übertrage ich satt und zufrieden noch Fotos und verfasse den ersten Teil dieses Berichts, wobei ich bei dem MacBook die Pos1 und Ende Taste sehr vermisse. 



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